Donnerstag, 29. Juli 2010

Auf den Spuren Spidermans ???

Ein Artikel der Tageszeitung München.

Das Foto machen hat auf jeden Fall Spaß gemacht, wenn doch auch viele Passanten etwas erstaunt und neugierig zuschauten...

Mittwoch, 28. Juli 2010

Rock Games Coburg

Letztes Wochenende nahm ich an den Rock Games, die die drei Bayerischen Sportklettercups der Jugend bilden, in Coburg teil. In der Qualifikation platzierte ich mich als erste. So startete ich, nach langem warten in der Iso, als letzte in die Finaltour. Nachdem Finale befand ich mich zufrieden und komplett fertig durch das frühe aufstehen, hinter Elisabeth Reitmaier, auf dem zweiten Platz.


Montag, 26. Juli 2010

Magic Wood im Juli

Früher als erhofft ging es für mich wieder ins Averstal. Gleich am Tag nach der Bayerischen Jugendbouldermeisterschaft packte ich meine Sachen und wurde Mittags vom Peter aus Stuttgart abgeholt. In München sah das Wetter bei unserer Abreise gar nicht gut aus, aber um so weiter wir in Richtung Magic Wood fuhren, desto mehr Sonnenschein blickte durch die Wolken.
Dort angekommen bauten wir erstmal das Zelt auf: zuerst ein Plätzchen auf dem übervollen Campground finden und dann das Zelt zum stehen bringen :) Es ging dann doch schneller als gedacht, und so zogen wir noch am frühen Nachmittag los in den Wald. Zum Warmmachen flashte ich eine 7a+ (Stirb langsam), dann ging es zu "Son of a gun" (7c). Peter konnte diesen Boulder recht schnell klettern, ich dagegen hatte so meine Schwierigkeiten mit dem ersten Zug: ein dynamischer Zug von Leiste zu Leiste mit einem recht abschüssigen Tritt. Nach einigen Versuchen gab ich auf und wir gingen zu "Lolo Ferrari" (Direkt ohne rechten Seitgriff: 7b+). Auch hier hatte Peter wenig Probleme und schaffte den Boulder nach nur wenigen Versuchen. Mit lag seine dynamische Variante nicht, deshalb versuchte ich es mit einer wunderschönen Hook-Lösung. Bei dieser Gelegenheit konnte ich gleich mal den neuen FiveTen Schuhe Team ausprobieren: perfekt -> Boulder geschafft :) Zum Abschluss des Tages schauten wir uns noch den Boulder "La Dance" (7b+) an. Eigentlich sollte nur der Mantle schwer sein, aber schon der Start machte uns Probleme, trotzdem ein wunderschöner Boulder. Eindeutig zu platt um heute noch ordentliche Versuche setzen zu können, beendeten wir den Tag, als es schon Dunkel wurde.


Am Montag weckte uns die Sonne früh morgens und versprach einen heißen Tag. Zuerst "Höhlenhangel" (7a) mit einer schönen Hook-Lösung geklettert, dann ging es zu einer 7a (ich hab den Namen vergessen^^), die mir wahnsinnig schwer erschien. Eigentlich kann ich Leisten ganz gut halten, aber für diesen Boulder fand ich einfach keine Lösung, die ich klettern konnte. Also ging es weiter zu "Schrotti" und "Hageltrauma" (beides 7b mit gleichem Start). Hier war lediglich der erste und zweite Zug anspruchsvoll, daher finde ich die Bewertung 7b etwas übertrieben. Anschließend ging es zu "Kalorienmonster" (7c): eine Sloper-Traverse mit 20 Zügen!!! Das erschien mir, als "wahre" Boulderin eindeutig zu lang und ich war schon nach wenigen Zügen platt. Dennoch schaffte ich an dem Tag noch einen Go bis zum vorletzten Zug, an dem ich völlig fertig abfiel. Meine Spannung war weg, und ein erneuter Versuch war unmöglich.
Der dritte Tag lief dann leider nicht ganz so erfolgreich. Wir probierten einige schwere Boulder, ich konnte jedoch keinen Klettern, viele konnte ich noch nicht einmal ganz ausbouldern, weil ich noch so erschöpft von den letzten Tagen war. Wir probierten "The right hand of Darkness" (8a), "Goldenfeet" (7c) hier musste ich einsehen, dass ich eindeutig zu schwach war um meinen Größennachteil auszugleichen, eine wunderschöne 7b Platte und "Du côté de Seshuan" (7c+). Bei diesem letzten Boulder konnte ich recht schnell alle Züge ausbouldern, nur der letzte, ein Sprung, gelang mir einfach nicht.
Mittwoch war der große Tag von Francis, der am Abend zuvor angekommen war. Er schaffte sein Projekt "Grit de Luxe". Motiviert versuchte er auch noch "Slip slap slop" und "Tropical Sandstorm", merkte aber doch recht schnell, dass er seine ganze Kraft im Durchstieg seines Boulders gelassen hatte. Peter machte heute Ruhetag, so war nun meine Zeit des Boulderns gekommen. Ich wollte heute "Kalorienmonster" schaffen, ließ aber gleich nach dem ersten Versuch davon ab, da es heute sogar für mich zu warm war, um mehrere Sloper hintereinander festzuhalten. Peter überredete mich dazu, mir "Man of the cow" (7c) anzusehen. Ich hatte etwas Angst vor dem letzen Zug (hier sollte man an einen Sloper springen) und dem Ausstieg auf eine Platte, denn das Sturzgelände war nicht gerade optimal. Mit einer super Ägypter-Lösung umging ich den Sprung und konnte so den Boulder klettern. Nun wollte ich doch noch mal den Sprung von "Du côté de Seshuan" probieren. Geschafft habe ich ihn nicht, aber dafür eine schöne, statische Lösung gefunden. Zum Durchsteigen war ich dann aber schon zu platt.
Den nächsten Tag nutzte ich als Ruhetag, während Peter "Octopussy" (8a) und "Goldenfeet" kletterte.
Freitag war dann Ruhetag für alle: es regnete ohne Ende ...
Auch das Zelt fand die Nässe nicht gut, und beschloss undicht zu sein ;) So saßen und schliefen wir eben im Tröpfeln des Zeltes ...
Zum Glück war Samstag nur noch bewölkt mit wenig Regen. Und die Felsen waren wie durch wunderhand alle trocken... So konnten Peter und ich "Kalorienmonster" klettern. Im Anschluss versuchte ich "Du côté de Seshuan" und konnte ihn nach ein paar Fehlversuchen klettern. Das war meine erste 7c+ ... Damit war ich happy und zufrieden mit dem Urlaub ;)


Sonntag war dann leider auch schon der letzte Tag. Wir packten unsere Sachen zusammen und gingen dann ein letztes Mal in den Wald. Francis boulderte nun noch "Tricky" (7a+) und Protektor (7a) aus, um diese das nächste Mal zu schaffen. Peter und ich machten einen schönen Leisten 7b-Boulder, der wohl die Bewertung 7b nicht ganz verdient. Weiter ging es zu "Dropzone" (7a) und "Höhenzone" (7c), welcher in "Höhenrausch" beginnt und in "Dropzone" endet. Wunderschöne und harmonische Bewegungen, viel hooken und viele Leisten -> perfekter Boulder! Nachdem ich die Boulder geschafft hatte, hieß es dann auch schon Abschied nehmen vom Magic Wood.
Im Ganzen war die Woche wohl recht erfolgreich: drei 7c's und eine 7c+ und einfach völlig fertig, das war gutes Training!

Sonntag, 18. Juli 2010

Bayerische-Jugend-Bouldermeisterschaft Regensburg

Am Samstag fand in Regensburg die Bayerische-Jugend-Bouldermeisterschaft statt, bei der Moni und ich mit vielen, vielen anderen begeisterten Boulderern starteten. Wir beide waren mit unserem Kletterschuh Anasazi Verde von FiveTen und dem weißen, großen und gemütlichen Marmot T-Shirt am Start.
Für die sechs Qualiboulder hatten wir 1 1/2 Stunden Zeit - da diese gleichzeitig für die Qualifikation der Jungs dienten, waren die Boulder dementsprechend schwerer als sonst. Im Gegenteil zu den Juniorinnen (Moni machte nach der Quali Platz 1) nahmen bei der weiblichen Jugend A mehr Leute teil, ich machte nach der Quali Platz 2 hinter Chiara Clostermann. In der Iso fanden wir ein Buffet vor, so lecker und ordentlich wie ich es noch auf keinem Wettkampf zuvor erlebt hatte.
Das Finale erschien uns im Vergleich zu der Quali leichter: wir beide topten alle Finalboulder, von denen Moni drei flashte und ich zwei. Wir waren uns einig, dass die Boulder sehr bewegungsanspruchsvoll und sloperlastig waren.

Das München & Oberland-Team Ergebnis war hervorragend:
Weibliche Jugend C :
2. Isi Adolph
8. Louisa Brummer
Weibliche Jugend B:
7. + 9. Sophia Schnelzer und Pema Sherpa
(beide verpassten den Finaleinzug nur knapp)
Weibliche Jugend A:
1. ich
5. Charlotte Roderer
Juniorinnen:
1. Moni

Männliche Jugend C:
1. Alex Averdunk
3. Flo Mahler
Männliche Jugend B:
1. Flo Wientjes
10. Matze Reck
Männliche Jugend A:
1. Sammy Adolph
3. Markus Herdickerhoff

Dank der vielen Teilnehmer und ihren zahlreich erschienenen, mitfiebernden Eltern war die Stimmung super. Auch der Bürgermeister von Regensburg war mit viel Engagement und Unterstützung für das ganze Projekt dabei.
Dies war Monis letzter Bayerischer Jugend Wettkampf *schnief*... und damit hat sie alle Bayerischen Jugend Bouldermeisterschaften gewonnen an denen sie teilgenommen hat...juchheeeeeee... :D
Da Moni gerade, für eine Woche, auf dem Weg ins Avers ist...wünsche ich ihr dort ganz viel Spaß...

Samstag, 10. Juli 2010

Day of the Boulder

Die größte Boulderhalle der Welt steht nun in München!
Um die Eröffnung der neuen Halle zu feiern, gab es den "Day of the Boulder", ein Spaßwettkampf, bei dem jeder mitmachen durfte. 100 Boulder gab es zu klettern, 100 Boulder in jeder Schwierigkeit, 100 Boulder, die alles forderten: Kraft, Technik, Beweglichkeit, ... , 100 Boulder, die ne Menge Spaß brachten.
Trotz den wahnsinnig heißen Temperaturen haben sich viele motivierte Boulderer in die Halle gewagt. Schon nach wenigen Bouldern waren die meisten Teilnehmer nassgeschwitzt und so kam eine erfrischende Wasserschlacht gerade recht. Pitschnass ging es dann weiter mit dem Bouldern, nur wo war die Kraft geblieben? Die schweren Boulder, die wir uns für den Schluss aufgehoben haben, wollten einfach nicht gelingen. Naja was soll's... so hatten wir noch genug Zeit die leichten Boulder abzuhaken. Was sich letztendlich als gar nicht so einfach rausstellte: denn selbst die leichtesten Boulder können verdammt schwer werden, wenn man keine Kraft mehr hat! :)
Irgendwann kam dann auch der Zeitpunkt, wo sich selbst eine Sarah und eine Moni nicht mehr weiter quälen können, und so beschlossen wir eine Stunde vor Ende unseren Laufzettel abzugeben. Dies hat sich als taktisch sehr klug erwiesen. Im Anschluss ans Bouldern gab es nämlich noch zwei extra Wettbewerbe: Biertischbouldern und Steckbretthangeln.
Eigentlich hatten wir nicht vor uns daran zu beteiligen, aber die Preise für die jeweiligen Gewinner lockten uns dann doch. Ein Crashpad für denjenigen, der am schnellsten einmal um den Biertisch herumbouldert. Aber nicht irgendein Crashpad, sondern eines von Ocùn, und zwar ein ähnliches wie Sarah und ich es uns vorhatten zu kaufen. Also übten wir kurz, wie man am schnellsten um so einen Biertisch herumbouldert und zeigten dann im Finale des Biertischboulderns was wir so drauf haben: Mit einer Zeit von 2,4 Sekunden konnte ich tatsächlich das Crashpad erobern... :)

Nun hieß es wieder Kraftsammeln während Dave die Strecke für den Steckbrettcontest festlegte. 27 Löcher wurden festgelegt, die nun der Reihe nach entlang zu hangeln waren. Hier gab es zum Glück eine extra Damenwertung! :) Mit 22 Löchern konnte ich auch hier gewinnen, dicht gefolgt von der Sarah. Nebenbei gesagt sind wir beide weiter gekommen als so manch anderer Junge. ;)
Zum Abschluss gab es noch eine Siegerehrung der besten drei Damen und Herren des Boulderwettkampfs. Bei den Herren gewann Constantin Wagner, gefolgt von Samuel Adolph (ebenfalls im Wettkampfkader) und Chris Münch. Zum dritten Mal an diesem Tag wurde ich erste, Sarah und Isabell Adolph (alle drei Mitglieder des Wettkampfkaders) belegten Platz 2 und 3.

Unser Resumée: Halle TOP! Boulder TOP! Wettkampf TOP!

Hier findet ihr noch einige Fotos des Wettkampfes.

Montag, 7. Juni 2010

Magic Wood

Fast ein dreiviertel Jahr musste ich mich gedulden und endlich war es so weit... Es ging wieder ins Averstal, in den Magic Wood.
Der Wetterbericht war von Anfang an leider nicht auf unserer Seite, dennoch blieben wir optimistisch und hofften auf Sonnenschein und endlich sommerliche Temperaturen.
Am Dienstag ging es also endlich los, die Sonne schien und wir waren überzeugt, dass es zwei gute Wochen werden würden.
Nach vier Stunden Autofahrt kamen wir endlich auf dem Campground an, bauten unser Zelt auf und verstauten unser Gepäck. Nachdem wir noch etwas geplättet von der Fahrt waren, und es für Sarah das erste Mal war, dass sie den Magic Wood zu sehen bekam, zeigte ich ihr erstmal die bekanntesten und schönsten Boulder.
Am nächsten Tag gingen wir es auch noch langsam an. Um uns erstmal an den Fels zu gewöhnen kletterten wir die Mega-Klassiker: Traversatta (7a+), Tricky (7b?) und Bosna Genial (7a).


Anschließend versuchten wir uns noch in Piranja (7c), Goldfisch (7b+) und als es anfing zu regnen zog es uns zu Super Nova (7c). Diesen Boulder hatte ich mir letztes Jahr als Projekt für das nächste Mal ausgesucht... Die Züge fühlten sich dieses Mal auch schon wesentlich besser und leichter an. Ab Nachmittag hatte sich ein Dauerregen eingestellt, der auch den gesamten nächsten Tag anhielt. Da unsere Haut nach diesem Tag schon erste Anzeichen von Rosa zeigte, konnten wir daher den nächsten Tag als Ruhetag ganz gut brauchen. So zogen wir uns in unser Zelt zurück und begannen mit dem Abendessen den traditionellen Nudeln mit Soße. :)

Am dritten Tag, bewölkt aber trocken, kamen Peter, Rolf und Lisa mit denen ich bereits letzten Sommer eine super tolle Woche im Avers hatte. Motiviert machten wir uns auf den Weg in den Wald. Das einzig Trockene war der Bruno-Block und so probierten Sarah und ich Super Nova ... am letzten Zug gefallen ... und optimistisch, wie wir sind, freute ich mich, dass ich diesen Boulder wohl wirklich noch schaffen könnte.
Nachdem der Samstag trotz angesagtem schlechten Wetter trocken und sonnig war zogen wir schon am Vormittag los. Wir probierten etwas hoffnungslos Piranja. Der Schlüsselzug wollte bei uns beiden einfach nicht gelingen. So stapften wir weiter durch den Wald, unter der Führung von Peter :) und blieben bei Sündenfall (7a+) hängen. Den Boulder haben wir in den folgenden Tagen noch öfters probiert, aber alle Einzelzüge hintereinander zu klettern wollte uns einfach nicht gelingen und so scheiterten wir viele Male am Längenzug. Gegenüber von Sündenfall stachen uns noch die Boulder Gollum und Gartenzwerg (beide 7b) ins Auge... Schnell die Crashpads neu hingelegt, Schuhe angezogen, Hände gechalkt und los ging das probieren. Hier hatte Peter leider keine Lösung anzubieten, also blieb uns nichts anderes als zu probieren und zu probieren... letztendlich kletterten Sarah und ich Gartenzwerg mit einer schönen Hook-Lösung, bei der unsere Five Ten Schuhe (Anasazi Verde) sicherlich von Vorteil waren. Als nächstes wanderten wir zu Zilliman (7a). Ein wunderschöner Boulder. Hier probierte nun auch Lisa mit uns, allerdings lag ihr der Boulder nicht so, wie uns beiden: Ich konnte den Boulder flashen und Sarah kletterte ihn auch kurz darauf. Zum Abschluss des Tages schauten wir noch bei Jack the Chipper (7c) vorbei. Eine sehr schöne Linie mit wundervollen Zügen, die ich natürlich probieren musste. Nach einigen Versuchen fand ich eine perfekte Lösung für mich, nur zum Durchsteigen war ich an diesem Tag schon zu platt.

Sonntag war ein Ruhetag, da Dank Regen absolut alles nass war, bis auf Unendliche Geschichte 2, die Peter versuchte und eindeutig zu oft am letzten Zug scheiterte...
Mentale Vorbereitung ist eindeutig ein Weg zum Ziel, wie Sarah und ich merkten. Nach einem Ruhetag, an dem wir viel Zeit hatten unsere Projekte Zug für Zug durchzugehen, konnte Sarah am Montag Super Nova klettern. Total easy sah ihr Go aus, dabei war dies ihre erste 7c. Mein Schwerpunkt lag dagegen bei Jack the Chipper, den ich ebenfalls relativ locker klettern konnte.
Noch immer motiviert von den Erfolgen am Vortag ging es am Dienstag, für unsere Verhältnisse, recht früh an den Fels. Heute wollten wir uns Iron Butterfly (7b+) anschauen. Ein ziemlich langer Boulder, aber schöne Züge, die unendlich viele Varianten erlauben. Das Ausbouldern kostete uns viel Kraft und so beschlossen wir den Durchstieg auf ein anderes Mal zu verschieben. Sarah ging nun mit Rolf und Lisa zu Kuchenmonster (7a ), Red Roses (7a+) und noch zu weiteren 7a's. Zusammen boulderten sie die Züge aus, geklettert haben sie an diesem Tag aber keine mehr. Da ich die Boulder bereits letztes Jahr gemacht hatte, beschloss ich mich noch mal an Super Nova zu probieren. Und mit genügend Wille kann man auch schwer Bouldern, obwohl mal schon platt ist: Ich hab Super Nova geklettert. Nun wollte ich aber doch noch mal Iron Butterfly versuchen. Vielleicht lag es an dem von Peter gut geputzen Griff, vielleicht an der neugeschöpften Motivation ... auf jeden Fall hatte ich plötzlich wieder genügend Kraft und kletterte Iron Butterfly zum Abschluss des Tages. Eigentlich hätte ich glücklich sein können, aber der Gedanke, dass die drei (Peter, Rolf und Lisa) heute wieder Heim fahren würden, lies dies nicht ganz zu. Einziger Hoffnungsschimmer: Peter wollte am Donnerstag wieder kommen und noch jemand "Neues" mitbringen... ;)
Den gesamten Mittwoch verbrachten wir, auf Grund Dauerregens, im Zelt mit lesen, lernen und Topo studieren.

Mit einem neuen Tag kamen, nach den etwas deprimierenden Stunden im Zelt, zwei motivierte Stuttgarter (Peter und der "Neue", den er uns als Francis vorstellte, oder auch "der Franzoos' "), mit denen wir im Wald nach trockenem Fels suchten. Nachdem ich Blindfisch (7b) kletterte, versuchten sich Francis, Sarah und Jarmo (ein zum piepen komischer Finne, den wir recht schnell in unser Herz geschlossen hatten) in Iron Butterfly. Jarmo schaffte ihn nach einigen wenigen Versuchen. Sarah setzte noch einige Versuche (auch noch in den nächsten Tagen), konnte ihn aber nicht durchsteigen. Ein Freudenschauer durchkribbelte uns, als Peter UG 2 endlich für sich entscheiden konnte. :)

"...jetzt ist Sommer, ich hab das klar gemacht, Sommer ist wenn man trotzdem lacht..."

Während sich Peter und Francis nun in den nächsten Tagen todschwitzten, so freuten wir beiden Mädels uns über den Sonnenschein...
Kurzzusammenfassung vom Freitag:
Ich konnte eine 7a+ (Verbotene Früchte) flashen, die Francis auch machte. Peter kletterte Man of a Cow und Fightclub (beides 7c). Sarah und ich versuchten uns in James Bong (7a), welchen ich schaffte. Weiter ging es bei mir mit einem 6c Sprung (Liebling). Am Ende des Tages versuchten Sarah und Francis ein weiteres Mal Red Roses.
Der Samstag brachte noch mehr Sonnenschein. Was bietet sich da besser an, als an den Beachblock zu guggen? Nachdem Sarah und Francis in Grit de Lux ( 7a+ ) Versuche gesetzt haben, probierte ich noch Slip Slap Slop (7a) erfolgreich.


Weiter ging's zu Tropical Sandstorm und Marihuanacorner (beides 7a), die ich flashen konnte. Nun stand noch King Kong (7a+) auf dem Programm, den Peter, Jarmo und ich machten.
Und dann stand auch schon der letzte Tag vor der Tür. Sarah nutzte ihn und kletterte Tropical Sandstorm und Red Roses und ich schaffte Stressman (7a), ein ganz netter Leistenboulder, im ersten Go. Die letzten Stunden nutzend, um ein Projekt für den nächsten Urlaub zu haben, boulderte ich Foo Fighter (7b+) aus, während Sarah nochmal in James Bong "hing". Zu großem Erstaunen konnte ich Foo Fighter tatsächlich nach kurzem Ausbouldern durchsteigen.
Somit war dies ein schöner Abschluss eines wunderschönen Urlaubs, der obwohl er etwas verregnet war trotzdem absolut spitze war und sich wirklich gelohnt hat!!!
Avers - wir kommen wieder !!! :)

Sonntag, 16. Mai 2010

Griffe, Griffe und nochmals Griffe

Verlängertes Wochenende... und was machen wir?
Schrauben, schrauben, schrauben und ne Menge Griffe schleppen :)
Und wofür das ganze? Na für die Gilchinger Meisterschaft, die letztes Wochenende statt fand.
Viel Erfahrung hatten wir beide ja noch nicht was das Schrauben von Bouldern für Wettkämpfe angeht, aber Herausforderungen sind ja bekanntlich dafür da, dass man sie meistert.

Griffe aussuchen, Griffe in Kisten packen, Griffe die unendlich erscheinenden Treppen nach oben in den Boulderraum schleppen, Griffe aus der Kiste packen, Griffe sortieren und dann: die passenden Schrauben finden ... ja und schlussendlich den Boulder kreieren!
So verliefen wohl in einer Kurzzusammenfassung die beiden Tage an denen wir schrauben durften. Und was hier vielleicht ein wenig eintönig klingt ist in der Umsetzung ein rießen Spaß. Die Möglichkeit eine völlig leere Wand mit seinem eigenem Boulder zu schmücken und zu perfektionieren ist ein wunderbares Gefühl ... und etwas ganz anderes als in eine volle Boulderwand noch einen Boulder zu quetschen oder aus schon vorhandenen Griffen Boulder zu definieren.

Unser Fazit: Zwei Tage schrauben ist verdammt anstrengend, macht aber super viel Spaß und bringt ne Menge neuer Erfahrungen!
Und man muss damit rechnen, dass man Nachts von Griffen, Griffen und nochmals Griffen träumt :)