Es kündigte sich ein sonniger und heißer Tag an.
Schon in der Quali waren die Temperaturen so warm, dass man nicht mal mehr
barfuß über die Bouldermatten gehen konnte, ohne sich die Füße zu verbrennen.
Natürlich waren die Griffe zum Großteil der direkten Sonnenscheinstrahlung
ausgesetzt und hatten somit nicht unbedingt den besten Gripp. Es wurde eine
schwere Qualirunde.
Für den Einzug in das Halbfinale reichte schon ein
Top im ersten Versuch. Ich konnte vier der fünf Boulder klettern und führte
damit erst mal das Feld an. Sieben Versuche brauchte ich für die Tops, die mich
ziemlich anstrengten. In der Hitze fühlt man sich plötzlich so schwerfällig, da
fallen einem selbst die einfachen Züge schwer. Zwischen den Bouldern versuchten
wir immer in den nur sehr unzureichend vorhandenen Schatten zu flüchten.


